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Kapitale Geldideen

Was gehört zum "Geld machen"?

"Geld machen" durch Geisteseinsatz, Raffinesse und Überlegen statt nur durch "seiner Hände Arbeit" ist der Tenor der 'Kapitalen Geldideen' in diesem Report.

Man muss wissen, was gesetzlich oder durch richtige Nutzung von Bestimmungen geht und was nicht. Der Report führt viele solche Beispiele ausführlich auf. Viele Käufer dieses Reports haben nach diesen Anleitungen "viel Geld gemacht".

Es gibt erwiesen ermassen auch andere Wege, um zu einem Einkommen und zu Vermögen zu kommen, als nur durch "seiner Hände Arbeit". Aber es gehört neben Kenntnissen über das WIE und das WAS sehr viel Initiative, Wagemut und ein wacher Geist dazu.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung dieser 'Kapitalen Geldideen'.

Amerikas erfolgreichster Werbebrief

Im Abfassen zugkräftiger Werbeschreiben, die auf das Herz zielen und die Brieftasche treffen, sind die Amerikaner wahre Meister. In einer aus vielen hundert Briefen getroffenen Auswahl kam man überein, dass der folgende Text als der wohl erfolgreichste unter den Werbebriefen anzusehen war.

Er trägt die Bezeichnung "Dollarbrief", denn aufgesteckt am Briefkopf befand sich in der Tat eine richtige, neue 1-Dollar-Banknote. So ausgerüstet, brachte der Brief einen Rücklauf von nicht weniger als 90 Prozent!

Der Schreiber berichtete, dass er von 175'000 verschickten Briefen über $ 270.000 zurückbekam, zuzüglich 90 Prozent von den Banknoten, die dem Brief beigefügt waren.

Doch das machte erst den Anfang aus. Aus einer Liste von mehr als 150 000 Personen, die die $ 270 000 zurückgesandt hatten, wurden später Abonnements mit einem Gesamtvolumen von annähernd $ 14'000'000 !

Und hier ist der (übersetzte) Text:

Sehr geehrter Herr Jones.

Anbei finden Sie einen Dollar: Ja, es ist ein richtiger Dollar, hübsch, sauber und neu.

Falls Sie wollen, können Sie ihn behalten, nachdem Sie diesen Brief gelesen haben, obwohl ich nicht glaube, dass Sie es dann noch tun wollen.

Und hier sage ich Ihnen, warum ich das nicht glaube: Ich habe eine Investition von eintausend Dollar getätigt - in die menschliche Natur und in die menschliche Güte. Diese tausend Dollar wurden in tausend Briefen an tausend wahllos ausgesuchte Menschen geschickt.

Ich tat es aus dem Grund, weil ich glaube, dass jedermann in seinem Innersten gütig ist, niemand wirklich herzlos sein kann.

Deshalb ist die Mission eines jeden meiner Dollars, die Dringlichkeit des Bedarfs eindrucksvoll zu machen. Diese tausend Dollar sind meine gezeichnete Summe für das Blank Hospital. Und ich investiere in dem Glauben, dass jeder von Ihnen einige weitere Dollars - wenigstens jedoch einen - zurückbringt.

Damit soll meine Spendenaktion auf wenigstens zweitausend Dollar anwachsen. Vielleicht aber auch auf fünftausend, weil einige von Ihnen fünf, zehn oder mehr Dollar beifügen, wenn Sie meinen Dollar zurückschicken.

Bitte bedenken Sie, beide Dollar - meiner und Ihrer - sollen behinderten Kindern helfen. Werden alle zurückkommen? Wird jeder etwas mitbringen? Sind Menschen in Wahrheit gütig - oder doch herzlos? Habe ich eine gute Investition getätigt? Was ist Ihre Antwort?

Mit freundlichen Grüssen

Anmerkung: Da es in Deutschland keine Dollar-Banknoten gibt, kann man die Aktion mit 5-EUR-Scheinen versuchen. Massgebend bei dieser Werbung ist der Grundgedanke. Hier wird an die Menschlichkeit appelliert, an die Ehrlichkeit und das Gewissen.

Banken, die auf Girokonten hohe Zinsen zahlen

Es ist bekannt, dass deutsche Banken und Sparkassen zwar auf Spareinlagen Zinsen gewähren, dass jedoch Beträge, die auf einem Girokonto liegen in der Regel davon ausgenommen sind. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Eine dieser Ausnahmen ist die Verbraucherbank AG mit Sitz in der Hansestadt Hamburg (Grosse Bäckerstrasse 9-11, Tel.(040) 3699-0) und Zweigstellen in Berlin, Bielefeld, Bremen, Düsseldorf, Hannover, Köln, Lübeck, Oldenburg i.O., Stuttgart und Winsen a.d. Luhe.

Um Kunden zu gewinnen und an sich zu binden, zahlt das Unternehmen Ihnen für Gelder auf einem Girokonto soviel Zinsen, wie Sie sonst woanders nur für Einlagen auf Sparkonten erhalten. Daneben verzichtet die Bank auf die leidigen Kontogebühren und ermöglicht es Ihnen, im Selbstbedienungsverfahren Daueraufträge zu etablieren, Geld abzuheben und fest anzulegen.

Die (wahrscheinlich) dadurch eingesparten Personalkosten werden sodann an die Kunden weitergegeben. Wer geregelte Einkünfte hat, kann sogar einen Dispositionskredit in drei- bis vierfacher Höhe seines Monatsgehalts bekommen.

Ähnliche Konditionen werden von einigen anderen kleineren Banken gewährt. Da die Unternehmen jedoch meistens mit ihrem Service nicht werben (dürfen), ist es ratsam, einmal bei verschiedenen Geldinstituten nachzufragen, deren Standorte meist in den verschiedenen Gross-Städten liegen.

Was in der Bundesrepublik als Besonderheit gilt, ist in einigen Staaten der USA direkt üblich. Besonders im Staat Massachusetts (der einen Bank-Sonderstatus geniesst) gewähren Banken sogar 6-8% Zinsen auf die sogenannten Checking accounts (Girokonten). Die Zinssätze sind von Bank zu Bank verschieden, aber grundsätzlich haben die Kunden die Chance, die Sonderdienste in Anspruch zu nehmen.

Als Ausländer sollten Sie in englischer Sprache einen Kontoeröffnungsantrag anfordern, den man Ihnen in der Regel anstandslos zuschickt. Ihr Text hierfür könnte lauten:

 

Briefkop mit Ihrem Namen, Ihrer Adresse und Telefon-Nr.

Date (Datum)

Gentlemen,

We are interested to open up a checking account with your bank.

Please inform us of your conditions, send us an application-form and a signature card as soon as possible. Thanks!

Yours sincerely
(Name, Unterschrift)

Richten Sie dieses Schreiben - möglichst per Luftpost - an eine, einige oder alle der nachfolgenden Adressen:

Atlantic Savings
267 Broadway, Chelsea, MA 02150, USA

Danvers Savings
1 Conant Street, Danvers, MA 01923, USA

Florence Savings
85 Main Street, Northampton, MA 02742, USA

Georgetown Savings
7 North Street, Georgetown, MA 08833, USA

Hilbernia Savings
263 Washington Street, Boston, MA 02108, USA

Home Savings
69 Tremont Street, Boston, MA 02108, USA

Quincy Savings
1374 Hancock Street, Quincy, MA 02169, USA

Spencer Savings
176 Main Street, Spencer, MA 01562, USA

Watertown Savings

60 Main Street, Watertown, MA 02172, USA

Westfield Savings
141 Elm Street, Westfield, MA 01085, USA

Worcester North Savings
288 Main Street, Fitchburg, MA 01410, USA

In den USA wird peinlich genau zwischen Instituten unterschieden, die fürs Sparen und solchen, die für Kredite zuständig sind. Die o.a. Institute sind Spar-Unternehmen.

Bezugsquellen für kostenlose Bücher und Zeitschriften

Sofern Sie die Verlagsadresse einer Zeitschrift anschreiben und sich als interessierter Inserent vorstellen, können Sie - mit der Anforderung von Media-Unterlagen - meistens auch ein kostenloses Ansichtsexemplar der Zeitschrift anfordern.

Bücher erhalten Sie kostenlos zugeschickt, wenn Sie sich als Herausgeber einer Zeitung oder eines Anzeigenblattes vorstellen, in dem Sie dieses oder jenes Buch - für das Sie sich interessieren - besprechen wollen. Die meisten Buchverlage schicken Ihnen auf Anforderung gerne ein Rezensions-Exemplar zu, das Ihnen nicht berechnet wird.

Sofern Sie keine eigene Publikation herausgeben, genügt manchmal auch der Hinweis, dass Sie das Werk in Ihrer Interessengemeinschaft, im Klub, einem öffentlichen Amt oder Verein vorzeigen und empfehlen möchten. Auch der Hinweis, dass über dieses oder jenes im Buch behandelte Thema eine Studien- oder Informationsarbeit verfasst werden soll, kann zu kostenlosen Ansichtsexemplaren führen.

Daneben erhält jedermann folgende Bücher, Broschüren und Zeitschriften kostenlos:

Zeitschrift "Die Gute Nachricht" (früher "Klar und Wahr") sowie Bücher und Broschüren. Die Literatur wird auf Anfrage verschickt vom Ambassador College, Am Probsthof 15, 53121 Bonn. Die bis zu 30 Seiten starke Zeitschrift "Die Gute Nachricht" wird Ihnen ohne einen Pfennig Abo-Gebühr monatlich zugeschickt. In nahezu jeder Ausgabe gibt es zudem Hinweise auf Bücher und Broschüren, die Sie ebenfalls gratis erhalten können.

Das Zeitbild. Dieses interessante Mitteilungsblatt erscheint bereits seit über 20 Jahren. Es nimmt zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft und Forschung Stellung und wird auf Anfrage kostenlos zugesandt vom Bundesverband des deutschen Güterfernverkehrs BDF, Informationsabteilung, Breitenbachstr. 1, Haus des Strassenverkehrs, 60487 Frankfurt.

Eltern helfen Eltern. Den meisten Eltern tut es gut, wenn sie sich einmal mit anderen Müttern oder Vätern über Sorgen mit den Kindern aussprechen und gemeinsame Lösungen entwickeln können. Der "Bundesverband Neue Erziehung" will mit dem Info-Paket "Eltern helfen Eltern" Mütter und Väter ermuntern, solche Gruppen ins Leben zu rufen und gibt dafür Tips, Informationen und Beispiele. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich beim Bundesverband Neue Erziehung e.V., Oppelner Str.130, 53119 Bonn.

Beamtenfibel. Beamte, die in der Oeffentlichkeitsarbeit stehen, sprechen oftmals eine ganz andere Sprache - das Behördendeutsch - als der sie aufsuchende Bürger. Um eine bessere Bürgernähe zu erreichen, hat das Bayerische Innenministerium einen eigenen "Sprachführer" unter der Bezeichnung "Bürgernahe Sprache in der Verwaltung" herausgegeben. Neben verschiedenen Richtlinien zur Behandlung des Bürgers bekommt der Leser auch etwas über Höflichkeit gesagt. Zu beziehen ist die Broschüre beim Bayerischen Staatsministerium des Innern, Odeonsplatz 3, 80539 München.

Über 100 Seiten stark ist eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift, die überwiegend den Kontakten der Europäischen Gemeinschaft mit den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks gewidmet ist. Sie heisst "The Courier" und kann von englischlesenden Interessenten angefordert werden bei der "Commission of the European Communities", 200, rue de la Loi, B-1049 Brüssel, Belgien.

Technische Revue. Produkt-Informationen für die Verantwortlichen in Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik und weiteren Industriezweigen. Diese monatlich erscheinende, bebilderte Zeitschrift im Format DIN A3 enthält auf 70 Seiten Angebote von Firmen, die Produkte aus dem Bereich der Technik anzubieten haben. Die Zusendung ist kostenlos und erfolgt auf Anfrage (mit Firmenbriefbogen) ständig von folgender Adresse: Technische Revue c/o Elsevier Thomas Fachverlag, Max Hufschmidt Str. 1,
55130 Mainz.

Büro Revue. Produkt-Informationen über Computer, Peripherie, Software, Kommunikations- und Bürotechnik, Büroausstattung. Diese monatlich erscheinende, bebilderte Zeitschrift im Format DIN A3 enthält auf ca. 40 Seiten Produktangebote aus dem Bürobereich. Kostenlose Anforderung bei: Büro Revue c/o Elsevier Thomas Verlag (wie oben).

Export-Fibel. Wer als Unternehmer in das Import-Export-Geschäft um- oder einsteigen möchte, sollte vom Wirtschaftsministerium die "Export-Fibel", den Wegweiser für kleine und mittlere Unternehmen, anfordern. Auf 64 informativen Seiten erfährt man Wesentliches über Beratungsstellen, Hilfe bei Anbahnungen und Durchführung des Exportgeschäfts, Exportfinanzierung, Vertragsgestaltung und viele nützliche Adressen zu diesem Thema. Das Büchlein ist kostenlos erhältlich beim Referat Presse und Information des Bundesministeriums für Wirtschaft, Villemomlerstr. 76, 53123 Bonn.

Handbuch für Kapitalanleger. Der vollständige Titel dieses Werkes lautet: "Der Markt - Das deutsche Handbuch für Kapitalanleger". Es enthält auf über 120 DIN A4-Seiten aktuelle Informationen über Immobilien & Kapitalanlagen und Angebote einschlägiger Firmen. Ausserdem finden sich dort Hinweise auf die sogenannte "exclusiv edition - Galerie". Das Handbuch kann kostenlos angefordert werden von "Der Markt" Verlag für Kapitalanlage-Marketing GmbH, Taubenheimstr. 31, 70372 Stuttgart.

Wegweiser für Verbraucher. So heisst ein über 200 Seiten starkes Büchlein, das Sie kostenlos vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Welcker Str. 11, 53113 Bonn, erhalten. Die Schrift berichtet über vernünftiges Energiesparen, Fernunterricht, Rechte und Pflichten des Mieters und Vermieters, über Werbung, Rechte des Käufers, Tips für den Kauf auf Raten, bei Geschäften mit Maklern, Schadenshaftung usw. Eine ähnliche Broschüre wird auch vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr in Zusammenarbeit mit dem Staatsminister des Inneren, Odeonsplatz 3, 80539 München unter dem Titel "Verbrauchertips" angeboten.

Über 300 Verlegerfirmen von Adressbüchern aus der Bundesrepublik Deutschland, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, Oesterreich und der Schweiz enthält das "Offizielle Verzeichnis der bei den Mitgliedern des Verbandes Deutscher Adressbuchverleger e.V. erscheinenden Adressbücher und Fernsprechbücher" (So der vollständige Titel). Es ist kostenlos zu beziehen beim Verband Deutscher Adressbuchverleger e.V., Ritterstrasse 17-19, 40213 Düsseldorf, Telefon (0211) 32 09 09.

"Gute-Nacht-Lieder". Dieses kleine Büchlein ist für junge Mütter gedacht, die ihren Babys nach alter Sitte vor dem Einschlafen ein Lied singen wollen. Das als Werbung für Baby-Erzeugnisse gedachte Büchlein kann gratis bezogen werden beim Fissan-Beratungs-Service, Postfach 1440, 77815 Bühl.

Gratis-Banken- und Sparkassen-Zeitschriften: Wenn Sie in einer Gross-Stadt wohnen, haben Sie eine vorzügliche Gelegenheit, sich kostenlos mit Geld-Informationsschriften zu versorgen. In jeder Zweigstelle von Banken und Sparkassen liegen kostenlose Kundenzeitschriften und Broschüren aus, die nur darauf warten, mitgenommen und gelesen zu werden. Hier einige Titel aus der reichhaltigen Palette:

Geld aktuell
Deutscher Sparkassenverlag, Am Wallgraben 115,
70565 Stuttgart

Geldjournal
Bayerische Vereinsbank, Kardinal-Faulhaber-Str. 1,
80333 München

Geld-Profi
Deutscher Sparkassenverlag, Am Wallgraben 115,
70565 Stuttgart

Geld - Kundenzeitung der Deutschen Bank
Deutsche Bank AG, jede Filiale

Bank-Informationen für Volksbanken u. Raiffeisenbanken
Leipziger Str. 35, 65191 Wiesbaden

Bank-Nachrichten
Bundesverb. Deutscher Banken, Mohrenstr. 35, 50670 Köln

Rund um die Börse
Commerzbank AG, Neue Mainzer Str. 32, 60311 Frankfurt

In unregelmässigen Abständen finden Sie in den einzelnen Zweigstellen auch Broschüren über Münzen, Gold und andere Wert- bzw. Anlageobjekte und Freizeit-Informationen.

Alle Bundesministerien geben ständig oder zeitweise kostenlose Broschüren zu den unterschiedlichsten Themen heraus und kostenlos ab. Das reicht von Energie- und Benzinspartips über Informationen für junge Leute, für den Selbständigen, für Handwerker, für wirtschaftliche Kontakte mit der Ex-DDR und dem Ausland bis zu Fragen zum Bildungswesen. Lassen Sie sich bei Interesse von allen bundesdeutschen Ministerien eine Liste der verfügbaren Schriften schicken und suchen Sie sich daraus die passenden Titel aus. Die Adressen finden Sie mit Telefonnummern in jedem Behörden-Adressbuch oder über die Telefon-Auskunft.

Billig essen und einkaufen - bei Behörden, Bundesbahn und Bundeswehr

Abgesehen von den Nichtsesshaften, die bei entsprechender Voraussetzung ihre Mahlzeiten völlig kostenlos in Empfang nehmen können, leben Studenten, Beamte und andere Staatsbedienstete (die es meistens gar nicht nötig hätten) in unserem Sozialstaat am billigsten. Auch Sie können teilweise davon profitieren, wenn Sie es richtig anstellen und z.B. für warme Mahlzeiten die richtigen Kontaktstellen kennen.

Die Reporterin einer Boulevardzeitung hat es einmal ausprobiert und sich zum Teil schon für EUR 1,30 ordentlich satt essen können. So etwa in der Uni-Mensa, in der Arbeitsamts- oder Gerichtskantine oder gar im Rathaus. Wichtigste Voraussetzung für das kostengünstige Mahl: Ein sicheres Auftreten und eine der Oertlichkeit angepasste Kleidung. So genügen in der Uni-Mensa durchaus ein Rollkragenpullover und Jeans, um aufgrund dieser "Uniform" als Student angesehen zu werden.

In ausgesprochenen Beamtenkantinen kommt es hingegen auf eine korrekte Kleidung an. Wer nach einem Bummel durch ein Warenhaus Appetit auf einen Besuch im Kasino fürs Personal hat, kann sich dort meistens für ca. EUR 3,-- einen leckeren Eintopf schmecken lassen.

Weitere günstige Verpflegungsmöglichkeiten bestehen in den Kasinos und Kantinen von Versicherungen, Krankenkassen, Berufsverbänden und grösseren Unternehmen in einer Stadt. Manchmal klappt es sogar nach einem Museumsbesuch in der nebenan liegenden Verpflegungsstätte, auf Messen und Ausstellungen.

Einige Firmen und öffentliche Einrichtungen haben dagegen zwar schon etwas vorgesorgt und geben Essensmarken aus, aber in vielen Gaststätten und Kantinen ist doch auch für Besucher des Hauses gesorgt, die dann zwar etwas mehr zahlen müssen als die eigentlichen Betriebsangehörigen, aber doch entschieden weniger als in der nebenan liegenden Gaststätte.

Manchmal ist es nützlich, sich wegen einer Information, eines Verkaufsgespräches oder einer Stellenanfrage kurz vor Mittag zu melden. Der Hinweis auf den knurrenden Magen führt meistens zur Einladung zu einem preiswerten oder gar kostenlosen Mittagsmahl (oft als Entschädigung gedacht für die nicht zustande gekommene Einstellung).

Selbst wenn keine solche Einladung vorliegt, kann der Gang zur Kantine lohnend sein, weil - wenn man sich ein Tablett zur Selbstbedienung schnappt - man so schnell gar nicht auffällt. Die Ausrede, dass man auf einen Sachbearbeiter wartet, der leider erst nach dem Essen eintreffe, ist dann meistens Grund genug, eine billige Mahlzeit zu bekommen.

Es soll schon Leute gegeben haben, die sich unter der Vorspiegelung "Tester vom Gastronomieverband" zu sein, durch die Lokale gegessen haben. Aber dazu gehört doch schon eine Portion Unverfrorenheit und manche Wirte reagieren, wenn die Sache auffliegt - mangels entsprechenden Ausweises - ausgesprochen sauer. Andererseits sind gewiefte "Tester" so klug, nach dem Mahl zu fragen, was die Sache denn kosten soll, weil meistens die Geschäftsführer abwinken und in der Hoffnung auf gute Kritik auf Bezahlung verzichten.

Auch Reporter, die "einen Bericht über die besten Gaststätten der Stadt" schreiben wollen, können damit rechnen, dass sie sich kostenlos oder mindestens kostengünstig füllen dürfen, sollten aber entsprechendes Material zur Hand haben und irgendeine "Kulinarische Zeitschrift" auf den Tisch legen. Sofern nicht gesagt wird, dass man für gerade dieses Blatt tätig ist, kann später auch kein Geschäftsführer eine böse Absicht unterstellen, zumal wenn der "Tester" noch nach der Rechnung fragt.

Preiswert und meistens völlig kostenlos speist man zudem in den Verpflegungsstätten der christlichen Gemeinschaften, bei Heilsarmee und Bahnhofsmission und bei festlichen Veranstaltungen, zu denen viele Gäste gehören. So gibt es immer wieder einige recht unverfrorene Leute, die sich an Begräbnissen der High Society beteiligen, um danach am grossen Leichenschmaus teilzunehmen, da von den vielen Gästen einer den anderen nicht kennt. Desgleichen trifft man sich dann auch auf Hochzeiten oder Firmenfesten mit grosser Gästebeteiligung. Hier kommt es eben auf das feste Auftreten an.

Preiswert essen und sich langfristig verpflegen können Sie sich übrigens auch durch einen lohnenden Einkauf bei der Bundeswehr. Das hört sich dann etwa wie folgt an: Ein Kilo Cervelatwurst für EUR 9,89. Tilsiter Käse für EUR 6,69 das Kilo. 250 Gramm Mehl für 38 Pfennige. Sie meinen, das wären Traumpreise? Doch diese Top-Angebote stimmen wirklich.

Allerdings kannten bisher nur Eingeweihte diese tollen Einkaufsmöglichkeiten: die Standortverwaltungen der Bundeswehr im gesamten Bundesgebiet. Da gibt es keine Werbeanzeigen zum Einkauf, kein Reklameschild vor der Tür. Trotzdem: Alle Standortverwaltungen verkaufen halb- oder vierteljährlich die jeweils eingelagerte Krisen-Verpflegung.

Die steht bereit, wenn im Ernstfall plötzlich einmal Reservisten in die Kasernen gerufen werden und der Verpflegungsbedarf grösser wird. Von Zeit zu Zeit wird dieser Ueberschuss verkauft, damit neue Ware eingelagert werden kann. Das geschieht dann ohne Profit, fast zum Selbstkostenpreis.

Ein Verkaufsangebot der Standortverwaltung Kiel sah vor einiger Zeit folgendermassen aus:

- 400 Gr.-Dose Jagdwurst: EUR 2,66.
- Heringsfilet in verschiedenen Saucen (115 ml): 78 Pfg.
- Eine Kilo-Packung Eier-Makkaroni: EUR 1,91.
- Rieseneimer Gewürzgurken: EUR 9,50.
- Schmelzkäse: EUR 5,99 pro Kilo.
- Bratklops mit Sauce (1500 gr): EUR 6,26.

Diese Angaben sind natürlich ohne Gewähr und zeitlich wie örtlich variabel. Allerdings: Verkauft wird der Überschuss nur an Sammelbesteller, das heisst nur in grösseren Mengen (Wert ab ca. EUR 300,-- pro Einkauf). Mit kleinen Einzelkäufern gibt man sich beim Bund nicht ab.

Die halb- oder vierteljährlich erfolgenden Verkäufe müssen telefonisch bei Ihrer nächsten Standortverwaltung erfragt werden. Die Rufnummern stehen unter der Bezeichnung "Bundeswehr, Standortverwaltung oder Standortvermittlung" im Telefonbuch. Wo das nicht der Fall ist, hilft Ihnen sicher die Telefonauskunft weiter.

Lassen Sie sich Ort, Zeit, Art der zum Verkauf kommenden Waren usw. mitteilen. Wenn Sie selbst Einkäufe in dieser Grössenordnung nicht tätigen wollen oder können, benachrichtigen Sie Ihre Freunde, Nachbarn, Betriebs-Kollegen oder Klubmitglieder und nutzen Sie gemeinsam die Chance, sich preiswert mit Lebensmitteln einzudecken.

Übrigens: Manche der Standortverwaltungen geben von Zeit zu Zeit auch Überschüsse anderer Art - wie Bundeswehrkleidung, Schuhe, Schlafsäcke, Ausrüstungsgegenstände usw. - zu günstigen Bedingungen ab. Zwar werden diese Waren am liebsten den teilweise schon etablierten Grossaufkäufern überlassen, aber auf diese Weise können Sie auch mit diesen Unternehmen in Verbindung treten und dort so manchen für Sie interessanten Gebrauchsartikel erwerben (oder weiterverkaufen). Sie müssen nur einmal danach fragen.

Ein Fahrrad für 50 Mark, Schirme für 5 Mark, Handschuhe für 1 Mark - wo gibt es denn so etwas? Bei der Deutschen Bundesbahn! Dort werden jeden Monat immer zur gleichen Zeit Regenschirme, Fahrräder, Kleidung, Schmuck, Teppiche, Kameras, ja manchmal sogar Fernseher und andere Einrichtungs- und Unterhaltungsgeräte, bei den jeweiligen Fundbüros versteigert.

Zwar sind die Sachen meistens gebraucht, aber was versteigert wird, muss dennoch tadellos "in Schuss" sein. Beschädigte Artikel werden nicht angeboten. Versteigert wird alles, was in Zügen, Schliessfächern oder auf Bahnanlagen vergessen und gefunden wurde. Wer sich einmal näher mit dieser günstigen Einkaufsgelegenheit befassen will, findet nachfolgend einige Angaben über die jeweiligen Versteigerungsorte und -termine (Angaben ohne Gewähr):

Hannover: Versteigerung jeweils am 2. Dienstag im Monat in der Kurt-Schumacher-Strasse (Kellergewölbe der Expressgutabfertigung) ab 9.00 Uhr.

Wuppertal: 1. Dienstag und Mittwoch im Monat, im Bahnhof Wuppertal-Elberfeld, zwischen 9.00 und 14.00 Uhr.

Köln: 1. Freitag im Monat (am Salzmagazin) ab 9.00 Uhr.

Hamburg: Jeden 1. Mittwoch, Donnerstag und Freitag im Monat in der Stresemannstrasse 14, ab 9.00 Uhr.

Frankfurt: Die ersten drei Wochentage im Monat im Hauptbahnhof Frankfurt/M.

Stuttgart: 1. Montag und Dienstag im Monat in der Wolframstrasse 19 (beim Güterbahnhof) von 9.00 bis 12.30 Uhr.

Karlsruhe: Jeweils 1. Donnerstag im Monat im Hauptbahnhof, von 9.30 bis 14.00 Uhr.

München: 1. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag eines Monats, im Fundbüro München-Hauptbahnhof, Paul-Heyse-Strasse 11.

Nürnberg: Am 7., 8., 28. und 29. November im Fundbüro des Nürnberger Hauptbahnhofs. Die sonstigen Termine müssen für Nürnberg erfragt werden.

In den meisten anderen Gross-Städten mit Bundesbahnbetrieb und Bahnhöfen werden ebenfalls Versteigerungen von Fundsachen durchgeführt. Bitte fragen Sie bei Interesse bei den jeweiligen Bundesbahn-Direktionen nach, die Ihnen dann sicher gern Ort und Termin der nächsten Versteigerung bekanntgeben.

Ein kleines Beispiel für die Preiswürdigkeit solcher Versteigerungen mag der Einkauf eines dem Autor persönlich bekannten Herrn sein, der sich für nur 20 Mark mit fünf verschiedenen Schirmen eingedeckt hat. Es soll Gebrauchtwarenhändler geben, die bei den angesagten Versteigerungen geeignete Artikel billig erstehen und dann in eigenen Geschäften mit entsprechendem Aufpreis zum Verkauf anbieten.

Briefe, die die Post portofrei befördert

Nachdem die Deutsche Bundespost von Zeit zu Zeit durch kräftige Portoerhöhungen den Kunden tief in die Tasche greift, überlegt der auf dieses staatliche Unternehmen angewiesene Bürger zunehmend, wie er diesbezüglich Kosten sparen könnte. Abgesehen davon, dass man sich ohnehin ein Gebührenheft besorgen sollte, um gezielt die einzelnen Versandmöglichkeiten, Gewichte usw. auszunützen, gibt es jedoch nicht viel Luft beim Portosparen. Einzige Ausnahme: Beförderung von Sendungen als Blindenpost.

Das betrifft Briefe und Sendungen von Blinden, als auch von Blindenanstalten und Unternehmen, die für Blinde tätig sind. Die Sendungen müssen die gut sichtbare Aufschrift "Blindenpost" tragen und von der Post zu öffnen bzw. nachzuprüfen sein. Auf diese Weise dürfen dann Briefe, Tonkassetten, Blindenlektüre und andere für diesen Personenkreis bestimmte Artikel befördert werden, ohne dass Portokosten entstehen.

Das Höchstgewicht für solche Sendungen liegt bei 7 Kilo. Manchmal lassen sich aus der Zusammenarbeit mit blinden Menschen Portogebühren sparen. In anderen Fällen haben so behinderte Personen aber auch schon aus Unwissenheit Porto bezahlt, obwohl sie sich dieses Geld hätten sparen können. Selbstverständlich muss jemand, der als "Blindenpost" deklarierte Sendungen verschickt, sich auch ausweisen können.

Geld sparen durch Reklamieren

Vor einigen Jahren verschickte ein Versandunternehmen einige tausend Prospekte, die in Umschlägen mit Punktleimung steckten. "Punktleimung" besagt, dass die oben geschlossenen Kuverts an der Seite mit einem Klebepunkt geleimt sind, während man ansonsten den Inhalt der Sendung von der Seite her kontrollieren kann.

Laut Postbuch sind diese Punktleimungskuverts ausdrücklich für Drucksachen zugelassen. Das wusste der Versender und der Postbuchautor, nur leider die Herren Beamten von der Postweiterleitung nicht. Denn dort wollte man die gesamte Sendung mit "Strafporto" belegen.

Der Oberposthauptmann rief dann aber doch noch vorsichtshalber beim Versender an und der konnte ihm anhand seiner eigenen Bestimmungen nachweisen, dass die in Aussicht gestellten Nachgebühren ungerechtfertigt wären. Nur weil einige "Beamte" zu bequem waren, ihre eigenen Vorschriften zu lesen, sollte der Kunde bluten.

Doch aus dem "Nachschlag" in Höhe einiger zusätzlicher Hunderter wurde nichts. Der vom Versender vorgebrachten Reklamation musste stattgegeben werden. Auch als einzelne Postämter an anderen Orten die ausgesandten Briefe mit Strafporto bedachten und der Versender die "Strafportozahlung" für zurückgekommene Briefe verweigerte, gründete das auf die Reklamation. Inzwischen ist die Postbestimmung wohl zum letzten Bürokraten durchgedrungen. Deshalb: Wehren Sie sich, wenn's not tut.

Briefmarken weit unter dem Schalterpreis einkaufen

Hier und da tauchen in Handels- und Sammlerzeitschriften Inserate auf, in denen postfrische Briefmarken weit unter Preis angeboten werden. Was steckt dahinter? Bei den Anbietern kann es sich um Sammler handeln, die einen grösseren Posten Marken loswerden möchten oder um Erben, die einen Nachlass verkaufen wollen.

Es kann aber auch sein, dass es sich bei den Marken um Diebesgut handelt. So ging vor einiger Zeit eine Meldung durch die Presse, wonach beim Einbruch in eine Hauptpost Briefmarken im Werte von 50.000 Mark gestohlen worden waren. Diese Menge Postwertzeichen muss ja irgendwo bleiben, denn kein Mensch kann in kurzer Zeit in dieser Grössenordnung Briefmarken normal verwerten.

Es gibt auch Leute, die nach Art eines amerikanischen Geschäftsmanns entwertete Briefmarken ablösen, nach einem Spezialverfahren "waschen" und dann wieder unter die Leute bringen wollen.

Es gilt also, bei entsprechenden Offerten zunächst einmal auf der Hut zu sein. Wird beispielsweise Vorkasse verlangt, während der Lieferant selbst nur über Postlagerkarte zu erreichen ist, kann man von einem "krummen Geschäft" ausgehen und sollte die Finger davon lassen. Auch Angebote per Telefon oder in einem persönlichen Gespräch "auf einer Parkbank" sollten Sie nicht beachten.

Doch es gibt noch eine andere, völlig legale Art, billig an Briefmarken zu kommen. Sie wird zwar von der bundesdeutschen "Monopol"-Post auch nicht so gern gesehen, ist aber dennoch nicht zu beanstanden. Die Rede ist hier vom Weg über die Internationalen Antwortscheine.

Ein Internationaler Antwortschein (englisch: International Reply Coupon) wird in allen Mitgliedsländern des Weltpostvereins gegen Postwertzeichen im Wert der Mindestgebühr für einen gewöhnlichen, auf dem Land- und Seeweg beförderten Auslandsbrief umgetauscht.

Das heisst auf Deutschland bezogen: Sie erhalten für einen Internationalen Antwortschein eine Briefmarke für einen Standardauslandsbrief zu 1,40 EUR.

Wenn Sie selbst einen solchen Schein am Schalter einkaufen, bezahlen Sie derzeit zwei Mark, was einem stolzen Postgewinn von 60 Pfennig pro Schein entspricht!

Während nun Deutschland nahezu die teuersten Postgebühren in der Welt hat, kostet ein Auslandsbrief (beispielsweise) auf den Philippinen, in Hongkong oder Spanien nur etwa 40 Pfg. Was liegt also näher, als dass man bei seiner nächsten Geschäftsreise oder durch einen Bekannten oder Briefpartner in eben diesen Ländern sich soviel Scheine besorgt, wie man für diese Sache investieren möchte.

So zahlt man dann im Ausland für 100 Antwortscheine z.B. nur 40 Mark (umgerechnet) und bekommt diese dann bei der Deutschen Post für 140 Mark umgetauscht. Das entspricht einem Gewinn von 100 Mark.

Je mehr Antwortscheine Sie sich im Laufe der Zeit besorgen, desto grösser ist die Portoersparnis bzw. Ihre Gewinnspanne. Da die Post kein Geld, sondern nur Briefmarken vergütet, erhalten die Tauschfreunde Briefmarken in entsprechender Höhe und bieten diese dann mit dem oben erwähnten Preisnachlass ihrerseits zum Verkauf.

Zwar möchte die Post sich vor zu hohem Ankauf der Scheine schützen und akzeptiert an manchen Schaltern nur eine begrenzte Menge der Papierchen, aber in einer Stadt mit mehreren Postämtern kann man doch schon für einige hundert Mark Antwortscheine eintauschen.

Vor einiger Zeit kreisten Rundschreiben durch die Lande, bei denen nach Art der Kettenbriefe der zuletzt gekommene Mitspieler dem auf der Teilnehmerliste obenan stehenden jeweils drei Antwortscheine zu schicken hatte. Nach Durchlauf aller Stationen erhielt der "Spitzenreiter" dann mehr als 1000 Internationale Antwortscheine geschickt, für die man bei uns viele viele Briefmarken bekommt.

Sofern Sie selbst nicht in das Geschäft mit den Internationalen Antwortscheinen einsteigen und auf direktem Weg billige Briefmarken eintauschen möchten, können Sie sich einmal unverbindlich an die folgenden Adressen wenden, die von einem Tipgeber als seriös empfohlen wurden (Angabe ohne Gewähr):

Otto Breisch, Paulinenstrasse 11, 71706 Markgröningen, Tel. (07145) 41 46

G. Kiessling, Ahornberger Str. 37, 95173 Schönwald, Tel. (09287) 500 61

Interessante Angebote in dieser Richtung finden Sie von Zeit zu Zeit in der DBZ - Deutsche Briefmarken-Zeitung, Postfach 13 63, 56377 Nassau

Der Trick, durch Zahlung von Umsatzsteuer viel Geld zu sparen

Wer zahlt schon gerne mehr Steuern als unbedingt nötig? Wohl keiner! Dennoch kann es in manchen Fällen günstiger sein, Umsatzsteuer (Mwst.) zu zahlen, als auf eine Ust.-Befreiung abzustellen. Vergegenwärtigen Sie sich bitte folgendes: Nur wer selbst Umsatzsteuer zahlt, kann seinen Kunden auf die ihnen verkauften Waren und Dienstleistungen Mehrwertsteuer draufschlagen. Das bedeutet grundsätzlich, dass Sie mehr einnehmen.

Hinzu kommt, dass Sie die Ihnen von Lieferanten in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer als Vorsteuer abziehen können und erst den verbleibenden Differenzbetrag ans Finanzamt abführen müssen. Ausserdem können Sie einen Steuerabzugsbetrag in Anspruch nehmen, der je nach Umsatz bis zu 80% der Ust. ausmachen kann. Alles in allem recht nützliche Vorteile.

Nehmen wir an, Sie betreiben einen kleinen Ein-Mann-Betrieb als Schriftsteller und würden für Ihre Tätigkeit von einem Verlag 20.000 EUR Honorar bekommen. Dann ergäbe sich daraus etwa folgende Rechnung: Da Sie Regelversteuerung (also Zahlung von Ust.) gewählt haben, muss Ihnen der Verlag auf die 20.000 EUR die (z.Zt.) gültige Mehrwertsteuer von 7% zusätzlich vergüten = zusammen 1.400 EUR.

Daneben schaffen Sie sich für die Ausstattung Ihres Arbeitszimmers einen Schreibtisch, Regale, einen Personal Computer, Schreibmaschine usw. an und ordern Schreibmaterial für den ersten Bedarf (Papier, Farbbänder, Toner usw.). Die Rechnungsbeträge für alle diese Möbel und Artikel enthalten Mehrwertsteuerbeträge in - sagen wir - einer Höhe von 900 EUR.

Dann könnte Ihre Umsatzsteuererklärung folgendermassen aussehen:

Autoren-Honorare 20'000 EUR
+ 7,5% Mehrwertsteuer 1'450 EUR
Gesamtbetrag 21'450 EUR

Zu zahlende Umsatzsteuer 1'450 EUR
./. Vorsteuer für Büromöbel usw. 900 EUR
Verbleiben 550 EUR
./. 78% Steuerabzugsbetrag
(bei Umsätzen bis 20'500 EUR) 390 EUR
Noch zu zahlende Umsatzsteuer 160 EUR

Sie haben also noch ganze 160 EUR Umsatzsteuer zu zahlen.

Um auf diese Ergebnisse zu kommen, die in jedem Einzelfall anders aussehen (denn bei den meisten Waren fällt ein Steuersatz von 15% an), müssen Sie alle Einnahmen und Ausgaben exakt aufzeichnen (bei Kleinumsätzen genügt ein Einnahmen- und Ausgabenbuch) und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung einreichen. Formulare hierfür gibt es beim Finanzamt.

Je nach Höhe der Umsätze genügt eine vierteljährliche oder gar jährliche Ust.-Voranmeldungserklärung. Bei höheren Umsätzen muss diese Voranmeldung monatlich erfolgen. Wer sein Unternehmen erst mit Minimalumsätzen beginnt und eine jährliche Ust.-Voranmeldung abgibt, sollte solange dabei bleiben, bis das Finanzamt von sich aus einen anderen Modus fordert.

In unserem Beispiel wurde ein runder Honorarbetrag gewählt, der bei 20'000 EUR liegt. Lohnender ist die Rechnung, wenn Sie mit Ihren Einnahmen unterhalb dieser jährlichen Verdienstgrenze liegen, obwohl Sie erst ab 20'000 EUR Jahresumsatz umsatzsteuerpflichtig werden.

Besonders in den ersten Jahren, wenn Sie grössere Anschaffungen haben, wirkt sich die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs für gekaufte Waren sowie der zusätzliche Steuerabzugsbetrag äusserst günstig aus. Wenn Sie jedoch eines Tages nur noch wenig oder kaum Vorsteuern absetzen können, sollten Sie - eventuell zusammen mit Ihrem Steuerberater - überlegen, ob Sie vielleicht Umsatzsteuerbefreiung beantragen sollten. Diese ist dann zu gewähren, wenn Ihre zu versteuernden Einkünfte unter 20'000 EUR liegen.

Tip: Liegen Sie mit Ihren Jahresumsätzen über 20'000 EUR und möchten trotzdem Ust.- Befreiung, können Sie das zum Beispiel dadurch erreichen, indem Sie die Umsätze auf zwei Unternehmen, die etwa einmal auf Sie und einmal auf Ihre Frau lauten, verteilen. Fragen Sie Ihren Berater in Steuerfragen (dessen Gebühren Sie auch von der Steuer absetzen können).

Ein Trick, durch den 90% Ihrer Briefe beantwortet werden

Diesen Trick wandte eine Mutter an, um ihre schreibfaulen Kinder dazu zu bewegen, ihr aus den Ferien oder dem Schülererholungsheim zu schreiben. Als die Sprösslinge eines Tages sogar "vergassen", auf einen Brief der Mutter zu antworten, schrieb sie einen weiteren Brief und fügte wie beiläufig als Fussnote folgenden Satz bei: "Für besondere Ausgaben habe ich Euch noch zehn Mark beigelegt." Na und? werden Sie vielleicht fragen, wo liegt da der Witz?

Nun, die kluge Frau hatte natürlich "vergessen", die angekündigten zehn Mark beizulegen. Es waren noch keine drei Tage vergangen, da hatte sie auch schon Antwort von den Kindern, die sich beklagten, dass sie trotz allem Suchen keine zehn Mark im Brief gefunden hätten.

Von dieser (zugegebenermassen materiellen Erkenntnis) können Sie profitieren, wenn Sie Ihren nächsten Werbebrief mit dem Hinweis enden lassen, dass Sie dem Schreiben einen Gutschein in Höhe von zehn oder zwanzig Mark beigefügt hätten, den der Empfänger bei der nächsten Bestellung angerechnet bekommt. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden 90 von 100 Empfänger des Schreibens sich beklagen, dass ihren Briefen eben keine Gutscheine beigelegen hätten.

Damit ist der Kontakt erst einmal hergestellt. Den "vergessenen" Gutschein können Sie entweder nachreichen und dadurch noch einmal den Hinweis auf Ihre Angebote vertiefen oder aber darauf verweisen, dass Sie trotzdem die angebotenen Rabatt-Vergünstigungen gewähren.

Dabei müssen Sie natürlich darüber wachen, dass Sie keine unlauteren Versprechungen machen und schliesslich auch keine Artikel (z.B. Bücher) anbieten, die noch der Preisbindung unterliegen. Auf jeden Fall sparen Sie aber die Herstellung der Gutscheine und zudem Gewicht beim Verschicken der Werbesendungen.

Sofern Sie kein Geschäftsmann sind und die Sache auf privatem Sektor ausprobieren wollen, können Sie es der oben erwähnten Mutter nachmachen und auch einmal von Geldscheinen schreiben, die dann vergessen wurden beizufügen. Ob Sie den Trick nun geschäftlich oder privat anwenden, ist zunächst einmal zweitrangig. Tatsache ist jedoch, dass Sie die Aufmerksamkeit der Empfänger erregen.

Es gibt Aussendienstler, die ihre Hausbesuche prinzipiell nach der Methode vornehmen, dass sie an der Tür klingeln und auf ein Schreiben verweisen, das ihren Besuch für eben diesen gegenwärtigen Termin ankündigte.

Die meisten Leute werden sich an eine solche Benachrichtigung (natürlich) nicht erinnern, die Schuld an dem fehlenden Stück Papier entweder der Post, einem Mitglied der Familie oder ihrer eigenen Schussligkeit zuschieben.

Selbst wenn der betreffende Vertreter an dem Tag keinen offiziellen Besuch machen kann, wird er meistens - weil er ja doch trotz Anmeldung vergeblich kam - einen Termin für einen anderen Tag erreichen.

Es gibt Versandunternehmen, die telefonisch oder schriftlich danach fragen, wie einem ihr Katalog und die tollen Angebote darin gefallen habe, obwohl sie erst einmal testen wollen, ob überhaupt ein Interesse für die Artikel besteht. Selbstverständlich werden dann die Unterlagen schnell "noch einmal" nachgereicht und auch hier ist man dann im Gespräch.

Riesige Aufmerksamkeit erregte auch die Ankündigung eines Unternehmens, den Empfängern der Werbebotschaft einige kuriose Insider-Informationen mitteilen zu wollen, wenn die Rückantwortkarte umgehend in den Briefkasten gesteckt würde.

Der Trick mit der nur begrenzten Gültigkeit eines Sonderangebots ist dagegen schon etwas abgegriffen, zieht indes aber noch immer, so dass viele Leute sich beeilen, um auch ja noch die Extra-Luxusausführung des fast ausverkauften Super-Küchengeräts oder des Super-Insider-Buches zu bekommen.

Wiegen Sie bei einem Werbetext jedes Wort ab und verwenden Sie nur solche, von denen Sie sich selbst auch angesprochen fühlen würden. Besonders vor Wahlen haben es sich manche Politiker zur Pflichtübung gemacht, die Bürger mit seitenlangen Briefen zu überschütten. Die meisten davon werden kaum oder gar nicht gelesen. Dabei liegt der Grund nicht im Inhalt, sondern in der Langatmigkeit des Textes. Taten sind immer besser als lange Reden, das gilt auch bei Briefen, die man beantwortet haben möchte.

Ein einfacher Weg, die billigste Versicherung zu finden

Wer aufmerksam die Angebote der Versicherungen prüft, wird feststellen, dass die einzelnen Gesellschaften mit ihren Prämien (also den geforderten Preisen) oft ganz erheblich voneinander abweichen. Hierzu muss man wissen, dass alle Leistungen, die erbracht werden sollen, von den Beiträgen der Versicherungsnehmer bestritten werden müssen.

Das Wissen, dass alle Versicherungen Deutschlands ein Gesamtvermögen von ca. 350 Milliarden Mark haben und dass von den Bundesbürgern pro Jahr an die 90 Milliarden Mark für Versicherungen aufgebracht werden, hilft allein nicht sehr viel, denn man will ja zwar richtig, aber auch preisgünstig gegen die Eventualitäten des Lebens abgesichert sein.

Deshalb soll hier ein Aspekt aufgezeigt werden, der von den meisten Versicherungsnehmern übersehen wird. Für jeden Versicherungsabschluss kassiert der Beauftragte der Gesellschaft eine Provision, gewissermassen einen Anteil von der von Ihnen erbrachten Prämie. Je höher nun dieser Provisionsanteil für den Vertreter oder Aussen-Inspektor ist, desto höher muss die Prämie sein, um diese Zahlung zu finanzieren.

Im Ganzen gesehen bleiben die letztlich bei der Versicherungsgesellschaft eingehenden Beträge meistens überall annähernd gleich. Höher oder niedriger ist lediglich der Provisionsanteil für die Mitarbeiter bei Vermittlung neuer Verträge.

Daraus können Sie folgendes schliessen. Erhält der Vertreter für den Abschluss einer Lebens- oder Sachversicherung hohe Provisionssätze, müssen Sie für die Absicherung auch eine hohe Prämie zahlen. Bekommt der Vertreter jedoch eine verhältnismässig niedrige Provision, ist in der Regel die Versicherungsprämie für ein und dieselbe Leistung niedriger.

Hinzu kommt der Werbeaufwand. Unternehmen, die mit Ganzseitenanzeigen in Zeitschriften, auf Plakatwänden und im Fernsehen werben, müssen diesen Werbeaufwand schliesslich bezahlen. Wovon? Von den Prämien der Versicherten. Zwar behaupten gerade diese Unternehmen, dass sie mit den anvertrauten Geldern gut wirtschaften würden, das tun kleinere Versicherungen aber auch. Fazit: Weniger Werbung, geringere Prämien, viel Werbung, hohe Prämien.

Wenn Sie nun genau wissen wollen, welche Gesellschaften hohe und welche niedrige Provisionen zahlen, schreiben Sie am besten einmal an die ins Auge gefasste Versicherung und bewerben sich als - eventuell nebenberuflicher - Vermittler und Mitarbeiter. Prüfen Sie dann die Ihnen zugeleitete Provisionstabelle und vergleichen Sie sie mit der anderer Institute.

Wenn Ihnen beispielsweise für den selbständigen Abschluss einer Lebensversicherung von einem Unternehmen 18 Promille der Versicherungssumme als Provision geboten werden und von einem anderen Unternehmen 22 Promille, können Sie davon ausgehen, dass bei der zweiten Gesellschaft für die gleiche Leistung mehr bezahlt werden muss als bei der ersten.

Der Vergleich zwischen privaten Unternehmen und solchen, die vom Land getragen werden bzw. öffentlich-rechtlich sind, hinkt meistens etwas, kann aber doch als Faustregel herangezogen werden. Preiswert sind übrigens auch jene Versicherungen, die auf einen aufwendigen Aussendienst verzichten und ihre Geschäfte nur auf dem Postwege direkt mit dem Versicherungsnehmer abwickeln.

Denken Sie jedoch daran, dass die Provisionssätze bei Hausratversicherungen und Kfz-Versicherungen anderen Berechnungen unterliegen als die für Lebens- oder Unfallversicherungen.

Den gleichen Vergleichstrick können Sie übrigens auch bei den Bausparkassen anwenden. Ein Institut, das 1,5 oder gar 2 Prozent Abschlussgebühr von der Bausparvertragssumme fordert, ist logischerweise erheblich teurer als ein Institut, das "nur" 1 Prozent haben will.

Von der Abschlussgebühr werden in der Hauptsache die Abschlussprovisionen der Bausparkassenbeauftragten und Bezirksleiter gezahlt. Erhalten diese Mitarbeiter für die Abschlüsse hohe Provisionen, muss der Bausparer besonders tief in die Tasche greifen. Daneben kann es ihm bei solchen (meist kleineren) Gesellschaften passieren, dass er besonders lange auf die Zuteilung des angesparten Vertrags warten muss.

Wer sich mehr darüber informieren möchte, wo und wie man an die billigsten und leistungsstärksten Versicherungen kommt, sollte sich das sehr informative Taschenbuch von Hans Dieter Meyer: "Ratgeber Versicherung" besorgen. Es ist im Heyne-Taschenbuchverlag erschienen (Nr. 08/4899) und kostet im Handel weniger als 10 EUR.

Erfolgsgeschäfte mit den Arabern

In den USA hat man bereits vor einigen Jahren erkannt, dass nach der Verdreifachung des Oelpreises und der damit verbundenen Dollarschwemme für die arabischen Förderländer, gerade die Araber genug Geld haben, um damit kräftig zu investieren. Ein findiger Herausgeber stellte einen Report zusammen, in dem 215 Anschriften von Einzelpersonen, Investmentgesellschaften, Organisationen und Finanzierungs-Institutionen angegeben sind, die laufend Geldanlagen im Westen durchführen bzw. entsprechende gute Möglichkeiten hierfür suchen.

Die Beträge, die man dabei anzulegen gedenkt, bewegen sich in einer Grössenordnung von $ 25'000 bis $ 10'000'000 und sind meist zu günstigen Bedingungen erhältlich.

Der Report enthält einführende Anleitungen, wie Sie z.B. ein Darlehenspaket vorbereiten, mehrere Musterbriefe in Arabisch (mit englischer Übersetzung), die man einfach nur zu kopieren und abzuschicken braucht und ist in den USA zum Preis von $ 25.00 zu haben. Er trägt die Überschrift "The Arab Hotline" (etwa: "Direktkontakte zum arabischen Geld") und (leider nur in Englisch) erhältlich von folgenden Adressen:

Dynamic Enterprises
Box 18039, Akron, Ohio 44305, USA

Niagara Promotions,
Box 8414, Dundas, Ontario, L9H 6M1, Canada

Wenn Sie sich direkt an Geschäftsleute in arabischen Ländern wenden wollen, kann ein Inserat in der englischsprachigen Zeitschrift "Saudi Economic Survey" von Interesse sein. Sie kommt aus Djidda. Die Tageszeitung "Saudi Gazette" ist ebenfalls in Englisch verfasst, erscheint jedoch täglich. Sie wird ebenfalls in Djidda aufgelegt. Für die erste Kontaktaufnahme genügen zur Adressangabe Zeitungstitel, Ort und Land.

Weitere Kontakte zu arabischen Geschäftsleuten und Geldmagnaten können Sie knüpfen durch die deutsch-arabische Handelskammer mit Sitz in Riad und Djidda.

Arabische Leser in den Vereinigten Arabischen Emiraten erreichen Sie mit den englischsprachigen Blättern:

Emirate News, Abu Dhabi (Tageszeitung)

Gulf News, Dubai (Tageszeitung)

Khaleej Times, Dubai (Tageszeitung)

Gulf Weekly Mirror, Dubai (Wochenzeitung)

Gulf Commercial, Abu Dhabi (Wochenzeitung)

Abgesehen von den Investitionskontakten, die Sie zu den Arabern knüpfen können, haben Sie auch die Möglichkeit, den Leuten interessante Waren anzubieten. So hat der Ex-Polizist Neil McLachlan eine "Schottische Kamel-Fabrik" eröffnet. Mit seinen "Schaukelkamelen" (statt Schaukelpferde) zum Stückpreis von 1'400 Mark erfreut der Schotte die Herzen arabischer Kinder und macht zudem enorme Umsätze.

Folgende Produkte sind für Moslems von Interesse:

Gebetsteppich mit Spazierstock

Moslems, die zur Verrichtung ihres mehrmaligen täglichen Gebets nicht mit einem sichtbaren Gebetsteppich herumlaufen wollen, können diesen jetzt in einem speziellen Spazierstock verbergen. Kommt die Zeit zum Gebet, lässt sich an der Seite des Stabes ein kleiner bedruckter Teppich aus Satin-Seide herausziehen. Nach der Übung wird er wieder eingerollt und verschwindet im Seitenfach des Stocks. Zu beziehen bei: War Isi Sanayi ve Ticaret, Erkaya Sokak No. 14, Göngören-Istanbul, Türkei.

Kompass nach Mekka

Ein Wunderkompass, der dem frommen Mohammedaner zur Zeit des Gebets genau angibt, in welcher Richtung die heilige Stadt Mekka liegt, kommt aus der Schweiz. Das Gerät hat eine spezielle Einteilung der Himmelsrichtungen und dort, wo Osten ist, eine Mekka-Zeichnung angebracht. Das Gerät ist echte schweizer Wertarbeit und ein hübsches Schmuckstück dazu. Daneben kann man auch noch die jeweilige Tageszeit ablesen. Der Preis liegt bei etwas über EUR 20,--. Hersteller ist die Firma Copress Ltd., CH-1603 Grandvaux, Schweiz.

Islamische Gebetsuhr

Damit der gläubige Moslem die täglichen Gebetszeiten nicht versäumt, wurde von einer Taiwaner Firma auch eine Gebetsuhr konstruiert. Statt eines Weckers ertönt bei ihr zur eingestellten Zeit vom Band der originalgetreue Ruf eines Muezzins. Dabei beginnt zuerst ein Vogel zu zwitschern und kündigt den Gebetsruf an. Danach ertönt dann das eigentliche "Al-Salat". Die als Wand- oder Tischuhr zu verwendende Gebetshilfe ist als Nachbildung einer kleinen Moschee lieferbar. Sie hat Leuchtzifferanzeige und wird per Batterie betrieben. Hersteller: W.R.Willies & Co. Ltd., P.O.Box 48-75, Taipei, Taiwan.

Nützlich zur Herstellung von Geschäftsbeziehungen kann auch das folgende in der Bundesrepublik hergestellte Verzeichnis sein: Arab and Islamic International Directory and Arab Islamic participation in other international organizations. Lieferadresse: Saur Verlag, Heilmannstr. 17, Postfach 71 10 09, 81479 München, Telefon (089) 79 10 40; Fax (089) 79 10 499.

Geldverdienen mit der Antibabypille

Seit Menschen von Krankheiten geplagt werden, verdienen Ärzte, Apotheker und viele Medikamentenhersteller das grosse Geld. Trotz Beeinträchtigungen von seiten der Regierung durch Preisbegrenzung, Überwachung der Unschädlichkeit und hoher Werbekosten bleiben den Unternehmen immer noch überdurchschnittlich hohe Gewinnspannen, an denen sie ihre Aktionäre teilhaben lassen. Allerdings stimmt die allgemeine Ansicht von der ständigen Aufwärtsentwicklung der "Pillen"-Kurse nur bedingt.

Hersteller von Medikamenten und deren Aktionäre profitieren in erster Linie dann, wenn sie Produkte verkaufen können, für die sie möglichst die Alleinrechte besitzen. Der deutsche Medikamentenhersteller Schering AG, Berlin, gilt als Erfinder der vielgepriesenen Antibabypille, kurz "die Pille" genannt.

Mit dieser Erfindung, die durch teure Forschung möglich wurde, erfüllte das Unternehmen für Millionen Frauen einen uralten Traum, die Empfängnisverhütung durch Einnahme eines einfachen Medikaments herbeizuführen. Das Produkt musste sicher wirken und durfte keine Nebenwirkungen zeigen. Der Erfolg dieses Mittels war überwältigend und führte zu starken Kurssteigerungen der Schering-Aktie, die auch viele Ausländer als gewinnträchtigen Anlagewert erwarben.

Doch die Konkurrenz schlief nicht. Schering blieb mit seiner Pille nicht lange allein auf dem Markt. Besonders die amerikanische Syntex Corporation erwarb sich durch Parallelprodukte einen grossen Anteil des Weltmarktes, so dass sich die Hoffnung der Schering AG, für Jahrzehnte ausgesorgt zu haben, leider nicht erfüllte.

Wer mit Medikamenten-Aktien im allgemeinen und mit der Antibabypille im besonderen gutes Geld verdienen will - und die ersten Aktionäre schöpften wirklich einen immensen Rahm ab - muss die Entwicklung von vielversprechenden Medikamenten im Auge behalten.

Bei den die Pille einnehmenden Frauen spricht sich schnell herum, wenn Medikamente beispielsweise Beschwerden verursachen, und die aufklärende Presse hilft dabei mit. Die Folge ist ein unweigerlicher Absatzrückgang. Deshalb sollten Anleger in Chemie- und Pharmazeutika-Aktien die Tages- und Fachpresse beachten, um rechtzeitig auf eventuelle Käuferreaktionen reagieren zu können.

Sobald "Gerüchte" auftauchen und etwas "dran" ist an negativen Nachrichten, werden die Kurse unweigerlich fallen. Andererseits können Hinweise auf neue, gesundheitsfördernde Produkte die Kurse der Aktien auch über Nacht in die Höhe schnellen lassen.

Halten Sie Ausschau nach Medikamenten, bzw. Herstellerfirmen für solche Produkte, die im Kampf gegen noch weitgehend unheilbare Krankheiten auf den Markt gebracht werden. Hier ist auch zu denken an Krebs, Aids oder Kahlköpfigkeit - und natürlich an absolut gesundheitsunschädliche Verhütungspillen für SIE und IHN. Durch den Patentschutz für solche Erfindungen geniessen die Firmen eine zumindest zeitweise unanfechtbare Monopolstellung auf dem Markt.

Die ungeheuren Anstrengungen der Forschung werden sicher eines Tages bei der Bekämpfung der oben aufgeführten Krankheiten und körperlicher Mängel ebenso ihre Früchte tragen, wie das in der Vergangenheit gegen Pocken, Typhus, Malaria usw. der Fall war. Für eine Antibabypille mit sicherer Langzeitwirkung oder ein garantiert wirksames Antiglatzenmittel gäbe es daneben kein Halten mehr und eine Aktie hierfür stiege in astronomische Höhen!

Gratis in Deutschland und im Ausland werben

In der Bundesrepublik und dem westlichen Ausland bieten viele Wochen- und Anzeigenzeitschriften für Leser und Abonnenten kostenlose Kleinanzeigen an. Hierzu müssen Sie dann die Publikation kaufen und die dort enthaltenen Vordrucke zur Aufgabe Ihrer Wunschtexte verwenden. Welche Zeitschriften das sind, finden Sie nachfolgend:

Annonce
Hochstadenstrasse 1-3, 50674 Köln, Telefon (0221) 21 76 11

Annoncen-Avis
Uerdinger Str. 124, 40474 Düsseldorf, Tel. (0211) 43 88

Annoncen-Avis
Eiffelstrasse 76, 20537 Hamburg, Telefon (040) 25 75 75

Das Inserat
Waldstrasse 44, 60528 Frankfurt, Telefon (069) 67 60 07

Der heisse Tip
Orffstrasse 7, 90439 Nürnberg, Telefon (0911) 658 78 98

Der Kleinanzeiger
Postfach 2101, 37073 Göttingen, Telefon (0551) 48 45 24

Die Kleinanzeige
Postfach 1447, 37520 Osterode, Telefon (05521) 40 00

Findling
Heuduckstrasse 27, 66117 Saarbrücken, Tel. (0681) 584 60 51

Flohmarkt Stuttgart
Postfach 89, 72810 Gomaringen, Telefon (07056) 81 85

Karlsruher Anzeiger
Postfach 41 05 45, 76137 Karlsruhe, Tel. (0721) 69 64 24

Marktplatz
Platenstrasse 14, 50825 Köln, Telefon (0221) 55 30 31

Münchner Basar
Postfach 40 12 61, 80637 München, Telefon (089) 18 11 11

Revier Markt
Postfach 10 20 06, 44793 Bochum, Telefon (0234) 1 89 88

Sperr Müll
Gaussstrasse 41, 68623 Lampertsheim, Telefon (06206) 5 00 00 (Ausgaben in Heidelberg, Mainz, Mannheim und Wiesbaden)

Such & Find
Andernacher Strasse 48, 56070 Koblenz, Tel. (0261) 8 11 10

Kleinanzeiger
Postfach 411, 32657 Lemgo, Telefon (0526) 1 44 44

Zweite Hand
Potsdamer Strasse 70, 10785 Berlin, Tel. (030) 261 12 58

Zypresse
Engelbergerstr. 47, 79106 Freiburg, Telefon (0761) 28 12 51

Emm-Ess
Hörster Strasse 21, 48143 Münster, Telefon (0251) 4 65 09

Ausland:

Wiener Basar (Oesterreich)
Postfach 1041, A-1041 Wien, Tel. (0043-222) 6 59 33

Inseraten-Markt (Schweiz)
Sihlfeldstrasse 93, CH-8004 Zürich, Tel. (0041-1) 2 45 44

Cerca & Trova (italienische Schweiz)
Via Vontebre 12, CH-6900 Lugano, Tel. (0041-91) 23 28 30

Dan Bla Avis (Dänemark)
Melnungsgatan 6, DK-2200 Kopenhagen, Tel. (0045-1) 37 37 37

Gula Tidningen (Schweden)
Hudiksvallsgatan 8, S-1133 Stockholm, Tel. (0046-8) 07 00

Loot (England)
24 Kilburn Road, GB-London NW6 5UJ, Tel. (0044-1) 328 17 71

Segundamano (Spanien)
Pso. Acacias 3, Valencia 583, ES Barcelona,
Tel. (0034-3) 245 40 04

Porta Portese (Italien)
Por. Maggiore 95, I-00185 Roma, Tel. (0039-6) 00 41

Secondaman (Italien)
Rip. Ticinese 19, I-20143 Milano, Tel. (0039-2) 8 38 73

The Bargain Finder (Kanada)
107 Av., Edmonton, T5H 0X6, Canada,
Tel. (001-403) 434 34 53

The Bargain Finder (Kanada)
5901 Street, Calgary, T24, 1K3, Canada,
Tel. (001-403) 255 38 98

Buy & Sell (Kanada)
5791/3. R., Richmond, Vancouver, V6X 2C9, Canada,
Tel. (001-604) 273 15 71

Primeiramao (Brasilien)

Monteiro 949, 1441 Sao Paulo, Brasilia,
Tel. (005-51) 883 14 88

Segundamano (Argentinien)
Callao 1014, 1023 Buenos Aires, Argentinia,
Tel. (005-41) 773 14 45

Trade & Exchange (Neuseeland)
44 Mayfair Place, Auckland, Newseeland,
Tel. (006-49) 58 88 19

Folgende deutsche Zeitungen bringen nur Wohnungs- und Verschenkanzeigen gratis. Ansonsten kostet die private Kleinanzeige EUR 1,-- und die geschäftliche EUR 5,--. Die Preise sind möglicherweise inzwischen leicht erhöht worden.

Stadt Revue
Zugweg 10, 50677 Köln, Telefon (0221) 31 40 11

AZ - Andere Zeitung

Schleusenstr. 17, 60327 Frankfurt, Telefon (069) 25 37 84

Bremer Blatt
Humboldtstrasse 56, 28203 Bremen, Telefon (0421) 7 30 46

Münchner Stadt-Zeitung
Münchner Freiheit 20, 80802 München, Tel. (089) 33 40 51

Plärrer/Stadtmagazin
Singerstrasse 26, 90443 Nürnberg, Telefon (0911) 4 10 51

Tango - Hamburger Stadtillustrierte
Gr. Elbstr. 84, 22767 Hamburg, Telefon (040) 38 58 98

Tip, Berlin-Magazin
Potsdamer Str. 89, 10785 Berlin, Telefon (030) 244 90 60

Der Tip
Daimlerstrasse 12, 57072 Siegen, Telefon (0271) 4 40 06

Zitty - Illustrierte Stadtzeitung
Schlüterstrasse 39, 10629 Berlin, Telefon (030) 881 30 86

Kostenlos Telefonieren

Eine technische Erfindung aus dem "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", den USA, bringt es fertig, dass man sich über Satellit in fast jedes Telefonnetz der Erde einwählen und kostenlos telefonieren kann. Da die Anlage per Richtstrahl arbeitet, der steil in den Himmel ragt, kann sie nicht so ohne weiteres von der Peilfahndung von Post und Fernmeldewesen entdeckt werden.

Das gesamte System ist in einem Samsonite-Diplomatenkoffer untergebracht und enthält Receiver, Telefon und eine 50 cm-Parabol-Richtantenne. In Europa wird das Set zum stolzen Preis von 20.000 bis 30.000 Mark von Holland aus zum Kauf angeboten. Selbstverständlich ist der Betrieb in Deutschland nicht gestattet, deshalb werden die Geräte mit dem Zusatz geliefert, dass sie nur für den Export bestimmt seien.

Falls Sie sich einmal über diese Art des Telefonierens informieren möchten, bestellen Sie bei der folgenden Adresse nähere Informationen:

Telstar Electronic
Postfach 217, NL- 6191 Beek, Niederlande

Ein Katalog für diese und verschiedene andere Geräte aus dem modernen Elektronik-Bereich erhalten Sie ebenfalls aus Holland von:

D.M.T.
Postbox 1113, NL - 5900 BC Venlo, Niederlande

Deutsche Adressen stehen von Zeit zu Zeit in Magazinen für Elektronikbastler.

Völlig legal kostenlos telefonieren können Sie, wenn Sie von daheim aus Firmen anrufen, deren Vorwahlnummer die Ziffer 0130 enthält. Zwischen 11.00 und 24.00 Uhr dürfen Sie für Ihren IBM PC und kompatible (Computer) sogar kostenl

Montag, 06. September 2010
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